X
numero verde

Ausgespart für uns
Den Spuren der Wölfe im Naturpark Parco del Marguareis zu folgen, lässt fiebrige Abenteuerlust aufkommen. In den Romanen von Jack London ist das Ende manchmal tragisch. Hier im Parco del Marguareis nicht, hier verläuft alles friedlich. Angst vor Wölfen? Kein Problem, wie haben eine Vielzahl anderer Tiere zu bieten: Steinböcke, Gemsen, Hirsche, Wildschweine, Adler, Eulen, Uhus, sogar Tiere, die sonst nur in der Arktis vorkommen wie der Hermelin, das Schneehuhn und der rätselhafte Hase, der die Farbe seines Fells je nach Jahreszeit wechselt. Die Seealpen zu durchstreifen war eine bevorzugte Tätigkeit von König Viktor Emanuel II. und es ist auf sein Betreiben, dass das königliche Jagdgebiet Riserva Reale di Casa Savoia eingerichtet wurde, ein Paradies für das Wild mit unzähligen Quellen, eingerahmt von einer Bergwelt seltener Schönheit. Noch heute sind wir ihm dafür dankbar!

 

Aber das ist noch nicht alles. Es genügt, das Kaleidoskop ein wenig zu schütteln und schon erscheint vor unserem Auge ein anderer der vielen Naturparks in Piemont: es handelt sich um den Parco del Po, der sich von den steilen Wänden des Monviso bis zur Ebene erstreckt. Malerische Ortschaften, wahre Schatzkästen für den interessierten Besucher, Museen, in denen man die Zeit vergisst, aber auch endlose grüne Oasen, wo man sich entspannen oder Sport treiben, Blumen bewundern kann und nicht selten auf interessante Tiere stößt. Das Wort „Park“ stammt vom lateinischen parcĕre, sparen, sich einschränken ab und erinnert uns daran, dass es sich hier um Gebiete handelt, die so außergewöhnlich sind, dass sie geschützt, ausgespart werden müssen. Ausgespart für wen? Für uns natürlich.

Königlicher Aufenthalt Land und Leute Königlich tafeln Meisterbetriebe und ihre Produkte
 
NaturparksNaturparks