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numero verde

Das Buch der Geschichte
André Gide hat einmal gesagt, dass man die Geschichte in ihrer Gesamtheit durch die Jahrtausende nur in Italien erschöpfend verfolgen kann. Nur in Italien kann man die Überreste, zwar in Schichten, aber immer deutlich erkennbar, der verschiedenen Formen besichtigen, in denen sich die sogenannte abendländische Zivilisation entwickelte. Dies gilt nicht für andere Völker und Länder, auch wenn sie lange, aufregende Kapitel im Buch der Geschichte geschrieben haben, aber eben nicht das ganze Buch.

 

Italien ist wie ein offenes Buch der Geschichte und was für Italien gilt, gilt erst recht für die Terre dei Savoia: Vorgeschichte, antikes römisches Reich, die Einfälle von Sarazenen, mittelalterliche Feudalherrschaft, französische Revolution, Napoleon, die Einigung Italiens und die Befreiung vom Faschismus. Haben wir Sie überzeugt? Erinnerungen an die Geschichtsstunden nach der nouvelle histoire lehren uns, dass Geschichte nicht nur Edikte, Krieg und große Umwälzungen ist, sondern auch Gesten, Worte, Bräuche, Emotionen des täglichen Lebens. Wie lebte es sich in der Residenz in Racconigi, als elektrischer Strom, wenn überhaupt, gerade mal die Träume von Futurologen befeuerte und der große Fahrstuhl (ja, Sie lesen richtig, wirklich ein Fahrstuhl) aus Holz, der ausschließlich für die Mitglieder der königlichen Familie reserviert war, von den kräftigen Muskeln der Dienerschaft bewegt wurde? Und wie ist es mit den Traditionen, dem Aberglaube, den heimlichen Liebschaften, den Bauernregeln und dem bäuerlichen Leben, so wie es in diesem Gebiet noch lebendig ist, das stets noch einen doppelten Boden verbirgt? Finden Sie ihn, decken Sie ihn auf, blicken Sie hinein. Es lohnt sich.

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