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Slowtourisme

SLOWTOURISME
Ende 2007 - im Grenzgebiet um den Monviso zeichnete sich die Notwendigkeit, aber auch die Möglichkeit ab, einen integrierten Plan zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vorzuschlagen - waren sich der Verband “Associazione Le Terre dei Savoia” und der “Parc naturel régional du Queyras” einig, ein gemeinsames Projekt voranzutreiben, dass sowohl den örtlichen Gegebenheiten als auch den zukünftigen Anforderungen an den nationalen und internationalen Tourismus entgegenkommt.
Das Ergebnis ist das Projekt SlowTourismus. Allgemeines Ziel ist die Förderung der entschleunigten und vorsichtigen Nutzung für den Tourismus dieses grenzüberschreitenden Territoriums. Spezielle Ziele waren die Erarbeitung eines entsprechenden touristischen Angebots für das Gebiet, die Qualifizierung des Hotel- und Gaststättengewerbes sowie die integrierte Förderung des lokalen Angebots.
Es gibt viele Arten, das Gebiet der Terre dei Savoia und des Queyras Naturparks zu genießen. Wir schlagen die entschleunigte Art vor: um die Lebensweise der Menschen dort zu teilen, die einfachen Freuden des täglichen Lebens.

 

Der Slow Tourismus
Das allgemeine Ziel des SlowTourismus ist die Entwicklung eines sanften, nachhaltigen Tourismus. In diesem Licht wird das touristische und das Angebot im Hotel- und Gaststättengewerbes gefördert.
Im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts hat sich der Lebensrhythmus in Europa und Nordamerika, und hier besonders in den großen Ballungszentren rasant beschleunigt. Die wirtschaftliche Entwicklung veränderte die Lebensweise der Bevölkerung. Und in diesem Licht muss der Wunsch gesehen werden, zu entschleunigen, die Stille, die Seelenruhe wieder genießen zu können. Der sanfte oder eben der SlowTourismus ist eine neue Art zu reisen und neue Orte zu besuchten.
Wichtigstes Prinzip des SlowTourismus ist es, sich Zeit zu nehmen und sich für das weniger umweltverschmutzende, vielleicht auch langsamste öffentliche Transportmittel zu entscheiden. Der SlowTourist geht zu Fuß oder fährt Fahrrad. Ein weiteres Prinzip des SlowTourismus ist es, einzutauchen in die besuchten Orte, am Leben der Ortsansässigen teilzunehmen. Die Reiseziele befinden sich weit ab von den Routen des Massentourismus, bevorzugt werden alternative Unterkünfte. Der Wunsch ist es, die Kultur kennenzulernen, diese für die Dauer des Aufenthalts mit den Menschen vor Ort zu teilen.

 

 

PIT MONVISO

Kultur, Geschichte, Vergangenheit und Gegenwart
Ein Territorium ist lebendig, befindet sich in ständigem Wandel, seine Identität ergibt sich aus typischen Eigenschaften. Sie ist nicht das Ergebnis politisch bedingter Grenzziehungen. Das grenzüberschreitende Programm (PIT – Integrierte Territoriale Projekte) “MONVISO: l’uomo e le territoire” ist die Gesamtheit einer Vielzahl von Projekten, deren Ziel es ist, ausgehend von bereits bestehenden Beziehungen zwischen Menschen und ihrem Territorium die Entwicklung voranzutreiben. Es handelt sich um eine Initiative zur Förderung eines nachhaltigen Programms des Gebiets, dessen Mittelpunkt der Monviso ist.

 

Ziel des PIT Programms ist der Schutz der Umwelt, die nachhaltige und integrierte Nutzung der touristischen Ressourcen sowie die Aufwertung der landwirtschaftlichen und lokalen gewerblichen Produkte.

 

PIT MONVISO ist ein Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (Alcotra 2007-2013) im 3.677 km2 großen französisch-italienischen Grenzgebiet um den Monviso. Beteiligt sind 26 Partner in den Provinzen Cuneo, Turin und im Departement des Hautes Alpes. Es handelt sich um ein Gebiet mit unzähligen natürlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Ressourcen, in dem ca. 250.000 Personen leben.

www.monviso.eu

 


PNR QUEYRAS

Das Gebiet des Queyras Naturparks
Mit Beginn der warmen Jahreszeit schmilzt der Schnee auf den Pässen, Transportwege schon seit Jahrhunderten für Menschen und Güter. Sie haben die Gelegenheit, auf diesen mythischen Wegen zu wandern, wo eine ganze Anzahl für den Radrennsport entscheidender Seiten geschrieben wurden. Im Winter geht es in die Schlucht des Guil, eine majestätische Kathedrale, die Wasser, Eis und Wind in das kalkhaltige Gestein geformt haben und deren Chor sich auf eine sanft abfallende Landschaft öffnet.
Entdecken Sie ein Gebiet mit erstaunlichen Naturschönheiten: die sonnenverwöhnten Hänge des großen Adret, mächtige über 3000 m hohe Bergspitzen. Lassen Sie sich verführen zu einer interessanten Reise durch das Grenzgebiet zwischen Mittelmeerraum und dem Hohen Norden. Geschichte und Kultur bieten sich Ihnen wie in einem Freilichtmuseum. In großen Höhen Ortschaften mit Häusern aus Lärchenholz und Schiefer. Sie erzählen von Hunger und Landflucht, aber auch vom Beginn des Tourismus in den Alpen. Ihr Weg führt Sie durch Gassen, deren Häuser Sonnenuhren schmücken. In den Tälern durchqueren Wanderwege blühende Wiesen, deren sorgfältige Pflege in den Händen von Bauern und Hirten liegt.
Es ist die reiche Vielseitigkeit der Landschaft und der Kultur, die die Voraussetzungen waren, dass das Queyras Tal bereits 1977 „Regionaler Naturpark“ wurde. Alle Einwohner des Queyras Regionalparks laden Sie ein, die Vielseitigkeit dieses Gebietes zu genießen.

 

Eine neue Art der Mobilität im Queyras Regionalpark
Im Sommer 2010 und 2011 wurde im Regionalen Naturpark Queyras eine neue Art der Mobilität ausprobiert. Ziel war die Einführung einer umweltschonenden Mobilität für die Touristen mittels E-Bikes.

Durch das Angebot eines entsprechenden Fahrradverleihs soll mit dieser Initiative die Wahl der Touristen in Richtung einer sanften Transportart gelenkt werden.
Während des Sommers (von Mitte Juni bis Mitte September) wurde den Touristen über die Fremdenverkehrsbüros eine große Anzahl von E-Bikes gratis zur Verfügung gestellt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass es möglich war, die Fremdenverkehrsämter für diese Initiative mit ins Boot zu holen.

 

www.pnr-queyras.fr

 

 
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